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EDI Standards

Elektronischer Datenaustausch (engl. electronic data interchange, EDI) bezeichnet innerhalb der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) als Sammelbegriff den Datenaustausch unter Nutzung elektronischer Transferverfahren. Direkt beteiligt (als Absender, Transporteur und Empfänger der versendeten Nachrichten) sind dabei Anwendungssysteme der beteiligten Unternehmen/Organisationen.

In einem engeren Sinn werden mit EDI-Standards konkrete Verfahren und Vereinbarungen zum Datenaustausch bezeichnet, die zwischen Unternehmen oder durch Normierungsvorschläge von Branchenverbänden entwickelt wurden. In diesem Zusammenhang steht der Begriff nur für unternehmensübergreifenden Transfer standardisierter Geschäftsdaten. Damit EDI-Nachrichten vom Empfänger verarbeitet werden können, müssen sie einer vorher bekannten Struktur („Austauschformat“) entsprechen. Es gibt weltweit unzählige verschiedene Strukturen für EDI-Nachrichten.

Einige im Automotive-Sektor prominente Standards werden im Folgenden aufgelistet:

  • UN/EDIFACT – der umfassendste und weltweit gebräuchlichste Standard, wird von der Wirtschaftskommission für Europa (UN/ECE) der Vereinten Nationen verantwortet. Innerhalb EDIFACT gibt es branchenspezifische Subsets wie z.B. EDIFICE, EANCOM,…
  • ANSI ASC X12 – hauptsächlich in Amerika verbreiteter Standard
  • VDA – Standard der deutschen Automobilindustrie, welcher auch immer öfter durch EDIFACT ersetzt wird.
  • ODETTE (OFTP) – Standard der europäischen Automobilindustrie, der auf der EDIFACT-Syntax basiert